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Tätigkeitsbericht zum Datenschutz übt Kritik an elektronischer Patientenakte

Der Bundesdatenschutzbeauftragte, Ulrich Kelber, kritisiert in seinem gerade veröffentlichten Jahresbericht 2019 neben diversen laufenden Gesetzgebungsverfahren, welche den Sicherheitsbehörden weitreichende Eingriffsbefugnisse und Überwachungsmöglichkeiten einräumen, vor allem die Entwicklungen rund um die elektronische Patientenakte.

Laut Ulrich Kelber gehe der Preis für die Fortschritte hierbei deutlich zu Lasten der grundlegenden Datenschutzregelungen. Von den Folgen für Patienten (w/m/d) ganz zu schweigen.

Ausdrücklich betont er in seinem Bericht, dass auf Grund der Verarbeitung hochsensibler Patientendaten, die Digitalisierung im Gesundheitswesen nur unter Berücksichtigung der geltenden Datenschutzbestimmungen gelingen kann. Das können wir aus unserer langjährigen Erfahrung im Umgang mit Patientendaten nur bestätigen.

Schon seit Jahren digitalisieren wir tagtäglich mehrere Tausend Patientenakten und wissen um die Herausforderungen bei der Verarbeitung sensibler Daten. Mit der digitalen Patientenakte bieten wir Krankenhäusern, Praxen & Pflegeeinrichtungen eine datenschutzkonforme Lösung, die den Verbleib jeder einzelnen Akte in Echtzeit dokumentiert und den Zugriff jederzeit und von jedem Ort gewährleistet. Durch die Anbindung an das jeweilige KIS erhält der Anwender Datentransparenz über alle Handlungsabläufe - im medizinischen wie im Verwaltungsbereich und spart zudem Raum, Zeit und Kosten. So ist zumindest die Primärdokumentation der Patientendaten bestmöglich geschützt. Ob die elektronische Patientenakte erfolgreich an diesen Datensicherheitsstandard anknüpfen kann, wird sich 2021 zeigen.

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